Florian Aigner
Kaminkehrermeisterbetrieb Erding

Info zur Coronasituation

Sehr geehrter Kunde, sehr geehrte Kundin,

 

haben Sie vielen Dank für Ihr Interesse. Wir verstehen Ihre Bedenken. Wir nehmen Sie ernst und versichern Ihnen, dass die Gesundheit unserer Kunden und unserer Kollegen in dieser Zeit eine besondere Aufmerksamkeit erfährt.

Der aktuelle Sachstand ist folgender: Nach der Vereinbarung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Länder vom 16. März 2020 können Handwerker und andere Dienstleister grundsätzlich ihre Tätigkeiten weiterhin ausüben. Dies gilt auch für Schornsteinfeger.  

Im Vergleich zu anderen Handwerksgruppen befinden wir uns allerdings in einer besonderen Situation: Das zuständige Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) regelt die Aufgaben, Pflichten und Verantwortlichkeiten zur Sicherstellung der Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerungsanlagen - zum Schutz von Leib, Leben und Gesundheit (§ 1 Absatz 1 SchfHwG).

Sicherlich lassen sich einige bereits terminierte Schornsteinfegerarbeiten zeitlich verschieben. Allerdings gibt es bestimmte hoheitliche und nicht hoheitliche Aufgaben, bei deren fristgerechter Ausführung wir an die gesetzlichen Vorschriften und die Weisungen der zuständigen Behörden gebunden sind.

Die aktuell akute Bedrohungslage durch das Coronavirus erfordert jedoch praxisbezogene Lösungsansätze. So wird es bei der Ausführung der Schornsteinfegerarbeiten Einschränkungen geben, da

 

·      Kunden unter Quarantäne stehen und der Schutz der Schornsteinfeger vor einer Infektion nicht gewährleistet werden kann.

·      Kunden wegen einer möglichen Infektion Schornsteinfegern den Zutritt zu ihrem Haus / ihrer Wohnung nicht gestatten.

·      Schornsteinfeger ihrerseits keine Schornsteinfegerarbeiten durchführen möchten, um das Risiko einer Infektion durch Kundenkontakt zu vermeiden.

 

Nach unserer Einschätzung können Schornsteinfegertätigkeiten nicht auf lange Sicht aufgeschoben werden, da sie wesentlich zur Gefahrenabwehr beitragen. Vielmehr ist immer eine Abwägung im Einzelfall zu treffen. Alle Arbeiten, die sich ohne Risiko durchführen lassen, könnten also - unter Berücksichtigung der bekannten Verhaltens- und Hygienemaßnahmen - durchgeführt werden.

Solange kein Arbeitsverbot von den Aufsichtsbehörden angeordnet wird, werden wir daher keine anderslautende Empfehlung an die Betriebe herausgeben. Sollte sich dies ändern, weisen wir die Betriebe umgehend auf die veränderte Sachlage hin. Bis dahin informieren wir die Kollegen vor Ort über die allgemeinen Hygienevorschriften bzw. Verhaltensregeln.

Es bleibt selbstverständlich Ihnen als Kunden und dem von Ihnen beauftragten Schornsteinfegerbetrieb überlassen, verschiebbare Termine neu anzusetzen. Hoheitliche Maßnahmen können ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen in einem bestimmten zeitlichen Rahmen verschoben werden. Dies muss der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger vorher mit der zuständigen Behörde abstimmen.

Auch für unsere Handwerksbetriebe stellt die aktuelle Situation eine noch nie da gewesene Herausforderung dar. Wir setzen alles daran, gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden, ohne unsere Verantwortung für Ihre Sicherheit und Gesundheit zu vernachlässigen.

 

Wir hoffen dabei auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen: Bleiben Sie gesund!

 


Rauchwarnmelderpflicht in Bayern:

Seit dem 31.12.2017 ist die Übergangsfrist der Rauchwarnmelderpflicht in Bayern für bestehende Haushalte beendet. Alle Schlafräume und dessen Fluchtwege (Flure, weitere Zimmer,...), sowie Fluchtwege von Aufenthaltsräume (z.B. Wohnzimmer) müssen ab jetzt mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Wir bieten Ihnen ausgesuchte und qualitative Geräte, sowie dessen Einbau und Wartung an. Weitere Infos hier.

Berufspolitik - Was ändert sich 2013:

Seit dem 01.01.2013 ist laut Gesetz jeder Hausbesitzer selbst verantwortlich, die Kehr- und Überprüfungsarbeiten termingerecht nach dem Feuerstättenbescheid durchführen zu lassen. Wir werden Sie aber weiterhin ohne verbindliche Verträge wie bisher zu diesen Terminen aufsuchen und unsere Arbeiten anbieten. Dadurch bleibt, wenn man das möchte, alles beim Alten.

Außerdem dürfen nun andere gelernte Kaminkehrer Kehrarbeiten und zertifizierte Kaminkehrer Messarbeiten durchführen. Bei sonstigen gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben ist weiterhin der bevollmächzigte Bezirkskaminkehrermeister zuständig, z. B. bei der alle 3,5 Jahre erforderlichen Feuerstättenschau, der Ausstellung des Feuerstättenbescheids, Abnahmen neu errichteter Öfen, Heizungen und Kaminen, etc.


Info Gashausschau:
Seit 2008 ist laut der TRGI (Technische Regel der Gas Installation) eine jährliche Gashausschau bei allen Gasleitungen vorgeschrieben. Diese kann man mit ein bisschen Fachwissen selbst durchführen, zugelassene Checklisten findet man im Internet. Besser ist, Sie beauftragen einen Fachkundigen, den Kaminkehrer oder einen Heizungsbauer, der Ihnen auch einen Prüfbericht als Nachweis ausstellt.

Wir bieten Ihnen diese Überprüfung professionell an. Wir haben uns z. B. mit einem sehr empfindlichem Gasspürgerät ausgestattet, um selbst kleinste sonst nicht feststellbare Leckagen zu erkennen. Diese kann man zur Vorsorge reparieren lassen oder sie werden von uns zur weiteren Beobachtung markiert, bis der Wert sich dem Grenzwert nähert.

Info Energiepass:

Seit Januar 2013 ist es Pflicht, bei jedem Haus oder jeder Wohnung beim Vermieten oder Verkaufen einen Energiepass vorweisen zu können. Somit können Mieter oder Käufer Heizkosten anhand einer Energieeffizienzskala in etwa vorausberechnen. Die Ausstellung eines zugelassenen Passes biete ich Ihnen als geprüfter Energieberater der Handwerkskammer gerne an. Kombinieren kann man diesen mit einer Sanierungseffizienzübersicht (was bringen einzelne Sanierungsmaßnahmen wie Fensteraustausch, Außenwanddämmung,...) oder einem Wärmecheck mittels Wärmebildkamera.